Auslandspraktikum


Kontaktadressen

  • Beim BPhD : PJ-Beauftragte/r erteilt Auskünfte zum praktischen Jahr im Ausland das Auslandsreferat
  • IPSF (Vermittlung kürzerer Praktika, evtl. Famulaturen)
  • Fachschaft
  • ProfessorInnen, DozentInnen des Instituts
  • Bücher : Rote Liste (mit Industrieadressen)
  • Martindale (enthält Adressen weltweiter Pharmafirmen)
  • Amerikahaus in verschiedenen Städten der USA
  • Zentrale Arbeitsvermittlung (ZAV) in Frankfurt/Main
  • Botschaften (leiten evtl. weiter)

Es ist sinnvoll, sich nur für ein oder zwei Länder Material zu beantragen.


Eine Bewerbung sollte enthalten

  • Kurz und knapp !
  • Gewünschten Termin und Dauer nur grob formulieren ; man sollte flexibel sein Motivation umschreiben ; warum möchte man das Praktikum gerade in diesem Land machen, z.B. Interesse an Besonderheiten der Ausbildung, an Land und Leuten.
  • Lebenslauf kurzer Abriß; über das Studium ggf. Hinweise auf frühere Auslandsaufenthalte und vorhandene Sprachkenntnisse
  • Zeugnisse sind zunächst nicht so wichtig , Frage nach Bezahlung unterlassen (kann später geklärt werden !)
  • Buchtip :"Bewerben in Europa"

Finanzierung und Unterkunft

Man sollte keine Bezahlung erwarten. Meistens wird die Unterkunft gestellt, evtl. kommt noch ein kleines Taschengeld dazu.

  • Stipendien :DAAD : Fahrtkostenzuschuß ; Tel.:0228/8822257
  • Comett : lukratives EU-Stipendium (Vermittlung über Auslandspartnerschaften Hochschule-Wirtschaft)
  • ERASMUS : Austausch zwischen den Hochschulen Stiftungen
  • Über die o.g. Institutionen gibt's Infos im Auslandsamt der Uni.

Außerdem

  • Apothekerkammer/-verein (in Bayern Fahrtkostenzuschuß möglich, in anderen Bezirken immer wieder nachhaken
  • BAfÖG-Amt : Nachfrage möglich
  • Pharmazeutische Unternehmen


Anerkennung des Praktikums durch das Prüfungsamt

  • Eine Famulatur ist nur in der EU und in der Schweiz möglich.
  • Für das praktische Jahr gibt es keine eindeutige Regelung in der AAppO.
  • AAppO §4 : Praktische Ausbildung :Die "Gleichwertigkeit der Ausbildung" muss nachgewiesen werden
  • Dauer : max. 6 Monate
  • Ausbilder muss wissenschaftlich ausgebildeter Apotheker und vollzeitig angestellt sein
  • PJ-ler muss Vollzeit arbeiten
  • Begeleitende Unterrichtsveranstaltungen müssen besucht werden (was auch an anderen Unis als der Heimat-Uni geschehen kann)
  • Die Bescheinigung muss der Anlage 6 entsprechen, die nach dem 2.Examen zugeschickt wird.
  • Man sollte sich schon vor Beginn des PJ mit dem zuständigen Prüfungsamt in Verbindung setzen und sich die Anerkennung möglichst bestätigen lassen.


Sonstiges

  • Krankenversicherung : Auslandskrankenschein besorgen und/oder Zusatzversicherung abschließen
  • Tip : Wenn man sich rückmeldet geht bei der Krankenkasse der Studentenstatus nicht verloren.
  • Haftpflichversicherung
  • Arbeitslosen- und Rentenversicherung (lohnt nicht)
  • Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis(in manchen Ländern ab 3 Monaten (im Gastland/der Botschaft klären)
  • Basiskenntnisse der Landessprache sollten vorhanden sein.

Dieser Leitfaden wurde nach bestem Wissen und Gewissen auf der 81. FVP-Tagung in Tübingen (10.11.1996) erstellt. Er gibt Erfahrungen und Ideen von ehemaligen Auslandspraktikanten wieder. Weitere Tips nimmt der Beauftragte für das PJ immer gerne entgegen.